Pikante Muffins [mit Buttermilch, Goaßenbrie© und weißem Taler©]

Egal, ob es ein kleiner pikanter Snack für die [Silvester-]Party sein soll, was herzhaftes für Zwischendurch oder eine Abwechslung in der Lunchbox – pikante Muffins gehen immer und sie können den eigenen Vorlieben und Vorräten gut angepasst werden.

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 P Natron
  • 1 P Backpulver
  • 40 g Walnüsse
  • 250 g gemischtes Gemüse [z. B. Paprika, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Champignons]
  • 200 g Käse [100 g Roter Taler Duo©, 25 g Weißer Zibbentaler©, 75 g Goaßenbrie©]
  • 3 Eier
  • 500 ml Buttermilch

Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Walnüsse in grobe Stücke teilen, das Gemüse putzen und würfeln bzw. die Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Roten Taler Duo© reiben, Weißen Zibbentaler© und Goaßenbrie© würfeln.

Die Eier in einer kleinen Schüssel mit der Buttermilch verquirlen. Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Nüsse, Gemüse und Käse  zur Mehlmischung geben und vermischen. Die Eiermilch dazu geben und den Teig mit einer Gabel vermengen.

In ein Muffinblech Papierförmchen geben. Den Teig mit Hilfe eines Esslöffels etwa 2/3 hoch einfüllen und backen. Die Teigmenge reicht für etwa 18 Stück aus.

Die Muffins schmecken sowohl lauwarm oder auch kalt. Wer möchte, kann sie halbieren und anstatt eines Brotes essen. Gut schmecken sie, wenn eine kleine Scheibe Brie auf die noch lauwarme Muffinhälfte gelegt wird. Der Käse schmilzt leicht und harmoniert perfekt mit dem pikanten Teig.

Als Nicht-Vegetarische Alternative können dem Teig auch kleine Salami- oer Schinkenwürfel zugegeben werden. Eine Variation sind auch zusätzliche Maiskörner und etwas Chili.

Schale: Porzellanwerkstatt

Trifle [Weihnachtsmenü]

Ein fruchtig-cremiger Abschluss des Weihnachtsmenüs mit erfrischendem Goaßenfrischkäse©.

Trifle mit Goaßenfrischkäse©

Zutaten für 4 Personen

3 blaue Pflaumen

100 ml Rotwein

150 ml schwarzer Johannisbeernektar

1 Zimtstange

1 Sternanis

1 Stück Vanilleschote

200 g Marzipanrohmasse

300 g Goaßenfrischkäse©

etwas Apfel-Vanillesirup

Biskuitkuchen

Rotwein und Johannisbeernektar mit den Gewürzen in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Die Pflaumen entsteinen und vierteln, in den Gewürzsud geben und gar ziehen lassen. Am einfachsten geht dies, wenn der Sud kurz aufkocht und der Topf auf der ausgeschalteten Platte stehen bleibt, bis alles Zimmertemperatur erreicht hat.

Die Marzipanrohmasse in Stücke schneiden. Mit etwas Gewürzsud verrühren, bis eine homogene, nicht zu flüssige Creme entsteht. Goaßenfrischkäse© mit Apfel-Vanillesirup verrühren, so dass der Käse ganz leicht gesüßt ist. Biskuitkuchen in Würfel [ca. 1,5 cm x 1,5 cm] schneiden.

Die Zutaten abwechselnd [Marzipancreme, Kuchenwürfel, Goaßenfrischkäse©, Pflaumenschnitze] in Weingläser schichten, mit Obst abschließen. Wer möchte, kann noch etwas flüssige weiße Schokolade über das Dessert träufeln.

Mit Innblau Duett© überbackene Schweinemedaillons [Weihnachtsmenü]

Bei meinem ersten USA-Aufenthalt im Jahre 2015 aß ich in einem Restaurant in New Orleans Tagliatelle mit verschiedenen Gemüsesorten und einer Sahnesauce. Als ich mir das Weihnachtsmenü überlegte, erinnerte ich mich daran zurück. Ich habe es der Jahreszeit und dem Anlass gemäß etwas abgewandelt; statt des ursprünglichen Hähnchens verwende ich hier Schweinemedaillons.

Überbackene Schweinemedaillons

Zutaten für 4 Personen.

1 Schweinefilet, in etwa 2 cm dicke Medaillons geschnitten

etwas Walnussöl

500 g Tagliatelle

3 große Champignons

1 Knoblauchzehe

Gemüse nach Gusto [z. B. Erbsen, Mais, gelbe Rübchen, Blumenkohl – ich verwende im Winter gerne TK-Gemüse, das ist schmackhafter und umweltschonender als Treibhausware]

1 Becher Sahne

300 g Innblau Duett©

Salz und Pfeffer

Überbackene Schweinemedaillons 2

Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen. Das Gemüse mit der kleingehackten Knoblauchzehe erwärmen und würzen.

In einer antihaftbeschichteten Pfanne mit Deckel das Öl erhitzen und die Medaillons ausbraten. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Die Champignons in feine Scheiben schneiden und im Bratfett knusprig braten. Tagliatelle abgießen.

Innblau Duett© in Scheibchen schneiden. Auf jedes Medaillon eine Käsescheibe legen, den restlichen Käse klein hacken. In einer zweiten Pfanne die Sahne erhitzen. Nudeln und kleingeckten Innblau Duett© zugeben und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Die Medaillons in die erste Pfanne geben, den Deckel auflegen und Käse schmelzen lassen.

Auf jeden Teller Nudeln geben, darauf gebratene Pilze und Gemüse verteilen. Pro Person 2 – 3 Schweinemedaillons anrichten und servieren.

Wasserburg am Inn – die Heimat der Wasserburger Biokäse Manufaktur GmbH

Die Wasserburger Biokäse Manufaktur GmbH ist seit 2013 am Markt tätig und hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von handgeschöpften Biokäsen aus Ziegen- und Schafmilch spezialisiert.

Wir sind eine Gruppe engagierter Landwirte und ein Team von hochmotivierten Mitarbeitern, die eines gemeinsam haben: die Leidenschaft an naturbelassenen Lebensmitteln im Sinne des Wortes, alte Käsemeisterkunst und handwerkliches Molkereikönnen auf hohem Niveau.

Die verwendete Milch von Ziegen, Schafen und Kühen in Bioqualität wird in der Region produziert. Unsere jungen kreativen Käser stellen daraus innovative und höchst genussvolle Käsespezialitäten her, die vom Verband für handwerkliche Milchverarbeitung im ökologischen Landbau e.V. [VHM] bereits mit ersten Publikums- und Qualitätspreisen ausgezeichnet wurden.

Wasserburg bei Nacht

Wasserburg besticht durch seine Halbinsellage inmitten der Innschleife. Sie ist eine der geschichtsträchtigsten Städte Altbayerns, älter als das gut 50 Kilometer westlich gelegene München. Die Stadt war stets umkämpft, aber den großen Residenzständen rechtlich gleichgestellt. Der Salzhandel war bis ins 19. Jahrhundert mit hohen Privilegien versehen. Aufgrund der Lage an einer Kreuzung von Inn und einer der wichtigsten Landstraßen gelangte Wasserburg zu Reichtum und damit einhergehend auch zu großer Macht. Wasserburg war zum damaligen Zeitpunkt der bedeutendste Umschlagsort für Waren aus dem Balkan, sowie den südlich gelegenen Ländern Österreich und Italien.

Während der Blütezeit im 15. Jahrhundert entstanden repräsentative Bauten, die heutzutage dank pastelliger Fassadenfarben mediterranes Flair verbreiten.Überragt wird die Altstadt von der Burg der Hallgrafen, später der der Wittelsbacher. Mit den engen Gässchen, Laubengängen im Stil der Gotik sowie diversen hübschen Plätzen und Plätzchen zieht Wasserburg Gäste wie Einheimische in seinen Bann.

Zu 7/8 wird die Stadt vom Inn, dem mächtigsten bayerischen Gebirgsfluss, umschlossen. Hochwassermarken in der Altstadt verdeutlichen, dass der Strom nicht nur sehr grün und sehr reißend, sondern immer auch gefährlich ist.

Die Stadt ist eingebettet in hohe Felsen. Vom Aussichtspunkt an der Salzburger Straße kann das Panorama bewundert werden. Besonders bei aufziehender Dämmerung bietet sich dem Betrachter ein phänomenaler Anblick.