Käsegebäck

Wenn Freunde zu Besuch kommen, reiche ich gerne selbst gemachtes Käsegebäck. Dies schmeckt viel besser als gekaufte Snacks.

Käsegebäck

Zutaten:

120 g geriebener Käse [Alter Butaro© oder Roter Zibbentaler©, gerne auch gemischt]

150 g Mehl

90 g saure Sahne

60 g Butter

Salz

Eigelb zum Bestreichen

nach Belieben Mohnsamen, Sesam, Chilliflocken zum Bestreuen

Aus Käse, Mehl, saurer Sahne und Butter einen weichen Teig herstellen.

Den Teig ca. 30 Minuten kühlen. So wird er etwas fester und lässt sich besser verarbeiten.

Ich teile den Teig in 3 oder vier Portionen; diese rolle ich ca. 5 mm dick aus. Formen ausstechen. Hier habe ich der Jahreszeit angemessene Sterne verwendet, nett sind auch Ausstecher in Fußform, so dass „Käsefüße“ entstehen.

Vor dem Backen die Formen mit Eigelb bestreichen und eventuell mit Mohn, Sesam oder Chilli bestreuen.

Bei 180°C 12 – 15 Minuten backen.

 

Pikante Muffins [mit Buttermilch, Goaßenbrie© und weißem Taler©]

Egal, ob es ein kleiner pikanter Snack für die [Silvester-]Party sein soll, was herzhaftes für Zwischendurch oder eine Abwechslung in der Lunchbox – pikante Muffins gehen immer und sie können den eigenen Vorlieben und Vorräten gut angepasst werden.

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 P Natron
  • 1 P Backpulver
  • 40 g Walnüsse
  • 250 g gemischtes Gemüse [z. B. Paprika, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Champignons]
  • 200 g Käse [100 g Roter Taler Duo©, 25 g Weißer Zibbentaler©, 75 g Goaßenbrie©]
  • 3 Eier
  • 500 ml Buttermilch

Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Walnüsse in grobe Stücke teilen, das Gemüse putzen und würfeln bzw. die Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Roten Taler Duo© reiben, Weißen Zibbentaler© und Goaßenbrie© würfeln.

Die Eier in einer kleinen Schüssel mit der Buttermilch verquirlen. Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Nüsse, Gemüse und Käse  zur Mehlmischung geben und vermischen. Die Eiermilch dazu geben und den Teig mit einer Gabel vermengen.

In ein Muffinblech Papierförmchen geben. Den Teig mit Hilfe eines Esslöffels etwa 2/3 hoch einfüllen und backen. Die Teigmenge reicht für etwa 18 Stück aus.

Die Muffins schmecken sowohl lauwarm oder auch kalt. Wer möchte, kann sie halbieren und anstatt eines Brotes essen. Gut schmecken sie, wenn eine kleine Scheibe Brie auf die noch lauwarme Muffinhälfte gelegt wird. Der Käse schmilzt leicht und harmoniert perfekt mit dem pikanten Teig.

Als Nicht-Vegetarische Alternative können dem Teig auch kleine Salami- oer Schinkenwürfel zugegeben werden. Eine Variation sind auch zusätzliche Maiskörner und etwas Chili.

Schale: Porzellanwerkstatt

Focaccia [mit Altem Butaro©]

Focaccia mit Tomaten und Rotem Zibbentaler

300 g Mehl                                                                     1 TL Salz

1 Päckchen Trockenhefe                                              2 EL Olivenöl

lauwarmes Wasser                                                        3 Tomaten

150 g Alter Butaro©                                                      1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer                                                                   Öl für das Backblech

Zubereitung

  1. Mehl, Salz und Trockenhefe miteinander vermischen. Das Öl sowie lauwarmes Wasser zugeben und daraus einen Hefeteig herstellen. Je nachdem, wie trocken oder feucht das Mehl ist, kann mehr oder weniger Wasser benötigt werden. Den Teig an einem warmen Ort, bedeckt mit einem Tuch gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
  2. Die Tomaten  kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und nach ca. 1 Minute kalt abschrecken. Dadurch lassen sich die Häute leicht entfernen. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Den alten Butaro© entrinden und fein reiben. Knoblauchzehe enthäuten und würfeln oder in sehr dünne Scheibchen schneiden.
  3. Den Ofen vorheizen [Ober-/Unterhitze 230°, Umluft 200°] und das Backblech dünn mit Öl bestreichen. Den Hefeteig noch einmal kurz durchkneten und auf dem Backblech ausrollen. Die Tomaten darauf geben und einige Minuten backen. Den alten Butaro©, Knoblauch sowie Salz und Pfeffer über den Tomaten verteilen und fertig backen, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt sowie der Teig gar ist.

Wer möchte, kann zum Servieren Rucola oder Basilikum auf der Focaccia verteilen. Dazu passt ein grüner Salat mit einem Dressing aus weißem Balsamico, etwas Öl und Zitronensaft.

Allgäuer Spinatspätzle [Vegetarisch]

Spätzle selber machen ist keine Kunst! Man braucht dazu lediglich einen guten Spätzlehobel, dann ist es beinahe ein Kinderspiel.

Allgäuer Spinatspätzle

Zutaten

300 g Mehl                                             3 Eier

1 TL Salz                                                  150 g Spinat, püriert

1 kleine Zwiebel                                     100 g Pilze

etwas Butter                                           Salz, Pfeffer

100 g MUH!sana©                                  100 g roter Zibbentaler©

Das Mehl in eine große Schüssel sieben, Eier, Salz und den Spinat dazu geben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten. Sollte die Masse zu trocken sein, kann etwas Wasser oder Milch zugegeben werden.

In einem weiten Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Bevor die Spätzle ins Wasser gegeben werden, die Temperatur herunterdrehen – das Wasser sollte nicht sprudelnd kochen. Neben der Herdplatte eine Schüssel mit lauwarmem Wasser bereit stellen, in die die fertigen Spätzle gegeben werden. Den Spätzlehobel auf den Topfrand setzen, einen Teil des Teiges darauf geben und mit Hilfe des Aufsatzes oder Spatels durch die Löcher geben. Fertige Spätzle steigen im Wasser nach oben. Die Garzeit beträgt je nach Wassertemperatur ca. 1 bis 3 Minuten. Die gegarten Spätzle mit einem Schaumlöffel in die bereitgestellte Schüssel geben. Durch das kühlere Wasser wird der Kochprozess gestoppt, die Teigwaren kleben aber nicht zusammen. Den gesamten Teig zu Spätzle verarbeiten.

Den Backofen auf 200 °C, Ober- und Unterhitze oder 180 °C, Umluft vorheizen.

Die Zwiebeln fein hacken, Pilze in dünne Scheiben schneiden. Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen und das Gemüse darin anschwitzen. Garen, bis die Flüssigkeit, die aus den Pilzen austritt, verdampft ist. Die Spätzle abseihen, mit den Pilzen mischen und mit Salz und Pfeffer pikant würzen. Diese Masse in eine Auflaufform geben. Den roten Zibbentaler© entrinden und würfeln oder reiben. MUH!sana© und roten Zibbentaler© über die Spätzle geben und im Ofen überbacken, bis die Oberfläche gebräunt ist.

Dazu passt ein grüner Salat.

Vollkornfladen mit Schafsfrischkäse

Diese herzhaften Vollkornfladen haben den Kollegen hervorragend zur morgendlichen Frühstückspause geschmeckt. Bei diesem Rezept verwendete ich einen Klassiker unseres Hauses, den Roten Zibbentaler©, sowie eine neue Kreation unserer Käsemeister: Zibbenfrischkäse©.

Vollkornfladen

Für 16 Stück braucht man

500 g Weizenvollkornmehl                                       Salz [ca. 1 TL]

1 Würfel frische Hefe                                                   1 TL Zucker

2 EL Walnuss- oder Olivenöl                                      1 Bund Petersilie

1 Bund Frühlingszwiebeln                                          125 g Schinken, gewürfelt

100 g roter Zibbentaler©                                            250 g Zibbenfrischkäse©

1 Ei                                                                                 schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Salz                                                                               zum Servieren: Kresse

Zubereitung

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und mit der Hand eine Mulde in die Mitte des Mehls drücken. Die Hefe hineinbröckeln und den Zucker zugeben. Mit 300 – 350 warmem Wasser und Öl verrühren. Dann das Ganze mit den Knethaken des Handmixers oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel geben und an einem warmen Ort [bsp. Ofen bei ca. 30 °C] mit einem Tuch bedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Inzwischen die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln von den Wurzeln befreien und in feine Röllchen schneiden. Den Schinken und den den roten Zibbentaler© in kleine Würfel schneiden. Für den Belag der Vollkornfladen Zibbenfrischkäse© mit rotem Zibbentaler©, Petersilie und den Frühlingszwiebeln in einer Schüssel verrühren, Schinkenwürfel unterheben und mit Pfeffer und Salz kräftig abschmecken. Zum Schluss das Ei kurz unterrühren.

Den Backofen auf 250 °C [Umluft 230 °C] vorheizen. Den Teig mit der Hand nochmals durchkneten, in 16 gleichgroße Portionen teilen und auf bemehlter Arbeitsfläche zu runden Fladen mit ca. 10 cm Ø ausrollen. Mit etwas Abstand zueinander auf drei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und pro Fladen mittig 1 – 2 EL von der Käsemasse darauf verstreichen. Nacheinander auf der untersten Schiene, bei Umluft alle Bleche gleichzeitig ca. 15 Minuten backen. Vollkornfladen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und mit Kresse bestreut servieren.

Die Fladen schmecken warm oder kalt. Dazu passt ein kühles Radler oder ein kräftiger Wein.

Karottenkuchen mit Frischkäsetopping [Rezept zum Wochenende]

Käse muss nicht immer nur pikant oder herzhaft sein. Dieser saftige Karottenkuchen mit feinem Frischkäsetopping hat den Kollegen-Test einwandfrei bestanden.

Karottenkuchen mit Frischkäsetopping

Für eine Springform (Ø 28 cm) braucht man:

4 Eier, 300 ml flüssige Butter, 300 g feinster Zucker, 2 TL Vanilleextrakt, 300 g Mehl, 2 TL Backpulver, 2 TL Natron, 1 Prise Salz, 1 TL Zimtpulver, 200 g fein geraspelte Möhren, 120 g grob gehackte Walnüsse

Für das Topping: 250 g Goaßenfrischkäse©, 60 g weiche Butter, je 1 TL Saft und Schale von einer Bio-Zitrone, 125 – 250 g Puderzucker, ca. 12 Marzipanmöhrchen oder -kartoffeln

Zubereitung:

Die Springform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Eier, flüssige Butter, Zucker und Vanilleextrakt cremig schlagen. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen, mit Möhrenraspeln und Nüssen mischen. Darauf die Eiermasse geben und nur kurz verrühren, so dass keine Mehlklümpchen mehr sichtbar sind.

Teig in die Form füllen. Auf der zweiten Schiene von unten ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen, Kuchen in der Form circa 20 Minuten abkühlen lassen, stürzen und auskühlen lassen.

Frischkäse, Butter, Zitronensaft und- schale glatt rühren. Puderzucker nach und nach unterschlagen, bis die gewünschte Süße erreicht ist. Dann so lange weiterschlagen, bis die Masse schön luftig ist. Mit einer Palette auf dem Kuchen verstreichen. Kuchen ca. 3 Stunden kalt stellen. Mit Marzipanmöhren oder -kartoffeln verzieren.

Karottenkuchen mit Frischkäsetopping 1

Das Topping ist verhältnismäßig flüssig. Sollte der Kuchen transportiert werden, empfiehlt es sich, das Topping separat in einem verschließbaren Behälter zu transportieren und erst vor Ort über den Kuchen zu geben.