Pikante Linsen mit geschmolzenem MUH!bazi© [Vegetarisch]

Pikante Linsen

Dieses Linsengericht habe ich in der vergangenen Woche spontan aus meinen vorhandenen Vorräten kreiert. Es war das perfekte Mittagessen für das Büro, weshalb es auch in der Bento-Box fotografiert wurde.

Zutaten:

1 Becher Rote Linsen

1 Knoblauchzehe

etwas Olivenöl

Brühe

Pfeffer und Chiliflocken

evtl. etwas Balsamico

1/2 MUH!bazi©

Zubereitung:

Die Knoblauchzehe schälen und mit dem Handballen oder einem Messerrücken zerdrücken. In einem kleinen Topf das Olivenöl erwärmen und die Linsen mit der Knoblauchzehe darin anschwitzen. Wenn alles gleichmäsßig mit Öl überzogen ist, einen Teil der Brühe zugeben und die Temperatur erhöhen. Die Linsen bis zur gewünschten Bissfestigkeit garen und bei Bedarf weitere Brühe zugeben. Abhängig vom Alter der Linsen und persönlichen Vorlieben wird entsprechend viel Brühe benötigt.

Die gegarten Linsen mit Pfeffer und Chiliflocken würzen und den Geschmack nach Belieben mit Balsamico abrunden. Auf einen Teller oder eine Schüssel geben.

Den MUH!bazi© in Scheiben schneiden. Diese sollten mindestens 5 mm stark sein. Im noch warmen Topf flach nebeneinander legen und den Topf zurück auf die heiße Herdplatte stellen. Nach kurzer Zeit beginnt der Käse zu schmelzen. Vorsichtig wenden – am Besten funktioniert dies mit einem flachen Holzlöffel oder einem Bratenwender. Wenn auch die zweite Seite erwärmt ist, auf die Linsen geben.

Die Linsen schmecken sowohl warm als auch kalt sehr gut. Wer mag, ergänzt dieses Gericht noch mit Salat. Ich bevorzuge Eisbergsalat, in feine Streifen geschnitten, mit einer Vinaigrette aus Walnussöl und weißem Balsamico.

Focaccia [mit Altem Butaro©]

Focaccia mit Tomaten und Rotem Zibbentaler

300 g Mehl                                                                     1 TL Salz

1 Päckchen Trockenhefe                                              2 EL Olivenöl

lauwarmes Wasser                                                        3 Tomaten

150 g Alter Butaro©                                                      1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer                                                                   Öl für das Backblech

Zubereitung

  1. Mehl, Salz und Trockenhefe miteinander vermischen. Das Öl sowie lauwarmes Wasser zugeben und daraus einen Hefeteig herstellen. Je nachdem, wie trocken oder feucht das Mehl ist, kann mehr oder weniger Wasser benötigt werden. Den Teig an einem warmen Ort, bedeckt mit einem Tuch gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.
  2. Die Tomaten  kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und nach ca. 1 Minute kalt abschrecken. Dadurch lassen sich die Häute leicht entfernen. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Den alten Butaro© entrinden und fein reiben. Knoblauchzehe enthäuten und würfeln oder in sehr dünne Scheibchen schneiden.
  3. Den Ofen vorheizen [Ober-/Unterhitze 230°, Umluft 200°] und das Backblech dünn mit Öl bestreichen. Den Hefeteig noch einmal kurz durchkneten und auf dem Backblech ausrollen. Die Tomaten darauf geben und einige Minuten backen. Den alten Butaro©, Knoblauch sowie Salz und Pfeffer über den Tomaten verteilen und fertig backen, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt sowie der Teig gar ist.

Wer möchte, kann zum Servieren Rucola oder Basilikum auf der Focaccia verteilen. Dazu passt ein grüner Salat mit einem Dressing aus weißem Balsamico, etwas Öl und Zitronensaft.

Allgäuer Spinatspätzle [Vegetarisch]

Spätzle selber machen ist keine Kunst! Man braucht dazu lediglich einen guten Spätzlehobel, dann ist es beinahe ein Kinderspiel.

Allgäuer Spinatspätzle

Zutaten

300 g Mehl                                             3 Eier

1 TL Salz                                                  150 g Spinat, püriert

1 kleine Zwiebel                                     100 g Pilze

etwas Butter                                           Salz, Pfeffer

100 g MUH!sana©                                  100 g roter Zibbentaler©

Das Mehl in eine große Schüssel sieben, Eier, Salz und den Spinat dazu geben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten. Sollte die Masse zu trocken sein, kann etwas Wasser oder Milch zugegeben werden.

In einem weiten Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Bevor die Spätzle ins Wasser gegeben werden, die Temperatur herunterdrehen – das Wasser sollte nicht sprudelnd kochen. Neben der Herdplatte eine Schüssel mit lauwarmem Wasser bereit stellen, in die die fertigen Spätzle gegeben werden. Den Spätzlehobel auf den Topfrand setzen, einen Teil des Teiges darauf geben und mit Hilfe des Aufsatzes oder Spatels durch die Löcher geben. Fertige Spätzle steigen im Wasser nach oben. Die Garzeit beträgt je nach Wassertemperatur ca. 1 bis 3 Minuten. Die gegarten Spätzle mit einem Schaumlöffel in die bereitgestellte Schüssel geben. Durch das kühlere Wasser wird der Kochprozess gestoppt, die Teigwaren kleben aber nicht zusammen. Den gesamten Teig zu Spätzle verarbeiten.

Den Backofen auf 200 °C, Ober- und Unterhitze oder 180 °C, Umluft vorheizen.

Die Zwiebeln fein hacken, Pilze in dünne Scheiben schneiden. Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen und das Gemüse darin anschwitzen. Garen, bis die Flüssigkeit, die aus den Pilzen austritt, verdampft ist. Die Spätzle abseihen, mit den Pilzen mischen und mit Salz und Pfeffer pikant würzen. Diese Masse in eine Auflaufform geben. Den roten Zibbentaler© entrinden und würfeln oder reiben. MUH!sana© und roten Zibbentaler© über die Spätzle geben und im Ofen überbacken, bis die Oberfläche gebräunt ist.

Dazu passt ein grüner Salat.